Stärken-Schwächen-Analyse VIS NOVA

Stärken-Schwächen-Analyse (SWOT-Analyse) zum regionalen energetischen Potenzial des Landkreises Nordsachsen sowie Region Dübener Heide (Teile der Landkreise Anhalt-Bitterfeld und Wittenberg) innerhalb des Mitteleuropaprogramms der EU / Projekt VIS NOVA

 

Auftraggeber:                  WFG-Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH des LK Nordsachsen

Zeitraum:                        2012

 

INHALT

Das EU-Projekt VIS NOVA verfolgt die Ziele der Förderung erneuerbarer Energiequellen und Verbesserung der Energieeffizienz, insbesondere in ländlichen Gebieten. Für jede der europäischen Partnerregionen in Deutschland, Österreich, Ungarn und Polen wurden dazu Energieeffizienzpläne erarbeitet werden. Die Grund­lage dafür bildet eine vergleichende SWOT-Analyse nach einer von allen Partnern gemeinsam erar­beiteten Methodik und Struktur.

Durch das IWR wurden im Prozess der SWOT-Analyse folgende Bausteine zur Einschätzung der regionalen Potenziale in den Bereichen erneuerbare Energien und Energieeffizienz erarbeitet:

  • Darstellung der Ausgangssituation im Landkreis und in den Gemeinden der Dübener Heide in Sachsen-Anhalt
  • Einschätzung der erschließbaren Potenziale zur Nutzung Erneuerbarer Energien sowie der Erhö­hung der Energieeffizienz
  • Herausarbeitung von Best-Practice-Lösungen und Handlungsansätzen für die Weiterarbeit (15 Fallbeispiele)
  • Aggregierte SWOT-Analyse

Durch die Einbindung ausgewählter Vertreter der Fach- und Planungsbehörden auf Regional-, Kreis- und Gemeindeebene sowie privater Partner (Wirtschaft und Verbände) wurde gesichert, dass die SWOT-Analyse eine tragfähige Grundlage für die Weiterarbeit darstellt. Der Entwurf der SWOT-Analyse wurde mit der Regionalen Steuerungsgruppe in einem offenen Diskussionsprozess abgestimmt. In diesem Rahmen wurden die dargestellten 15 Fallbeispiele abgegrenzt und diskutiert. Die Fallbei­spiele umfassen einerseits laufende Best-Practice-Ansätze und fixieren anderer­seits neue Lösungsansätze wie „Virtuelles Kraftwerk“.